Diskussionsveranstaltung:
Wie überlebt es sich angesichts überwältigender Aussichtslosigkeit?
| „Es reicht nicht aus, KI zu regulieren.“ Papst Leo XIV. „Magnifica humanitas“ |
“Künstliche Intelligenz muss entwaffnet werden“ Papst Leo XIV. – Ansprache Synodenaula Rom, 25.05. 2026 |
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Am 25. Mai 2026 hat Papst Leo XIV. seine Enzyklika „Magnifica humanitas“ zur Künstlichen Intelligenz veröffentlicht. Dass es sich hierbei um ein ungewöhnliches Dokument des Vatikans handelt, wurde bereits dadurch verdeutlicht, dass der Papst seinen Text persönliche präsentierte.
Ungewöhnlich war auch, dass die Denkschrift von Papst Leo XIV. gerade auch in den Tech-News von heise.de, telepolis und golem.de behandelt wurde – mit einer ungewöhlich positiven Resonanz. Über die Enzyklika schrieb z.B. Ulrich Fichtner in seiner Kolumne auf SPIEGEL.DE:
„… der Text ist gespickt mit brillant formulierten Zeitanalysen und Einsichten von höchst aktueller, moralischer Relevanz.“
Fichtner äußert sich geradezu begeistert über das Dokument, sowohl was den Inhalt angeht als über den schönen Ton, in dem der ganze Text gehalten sei. Und er wirft die Frage auf, warum „das päpstliche Werk so wenig öffentliche Aufmerksamkeit bekommt“.
Wir müssen miteinander reden
Womit wir bei diesem Veranstaltungsprojekt wären: Ja, diese Enzyklika sollte diskutiert werden. Jetzt und sofort. Denn sie ist eine Kampfschrift gegen jene Kräfte, die unsere Zivilisation, in deren Zentrum die Würde des Menschen steht, angreifen.
Papst Leo XIV. nimmt in seinem Text kein Blatt vor den Mund. Er fordert uns auf, jetzt zu handeln. Er spricht keine Gefahr an, die uns erst noch in Zukunft droht. Stattdessen sieht er die Zerstörungen, die die Angriffe auf unsere Zivilisation bereits angerichtet haben, und stellt unmissverständlich klar:
„Entwaffnen ist allerdings nicht genug. Wir müssen aufbauen.“
Das Veranstaltungsprojekt „Der Papst, das Rechenzentrum und der ganze Rest“ ist ein Angebot, sich mit dieser Enzyklika von Papst Leo XIV. auseinanderzusetzen. Nicht auf Basis theologischer Aspekte, sondern als Anleitung zum organisierten Widerstand.
Veranstaltungsablauf
Für alle Teilnehmenden an der Veranstaltung liegt eine frisch gedruckte Ausgabe der Enzyklika bereit, die auch mit nach Hause genommen werden kann. Zusätzlich werfen wird anhand der Erzählung KI – Kontrollierter Input einen Blick in die nahe, dystopische Zukunft, die uns droht..
Wir werden in rund 90 Minuten uns gemeinsam die Ressourcen verschlingenden Rechenzentren anschauen, die tödlichen Auswirkungen der Klimakatastrophe betrachten und die Frage nach konkreten Schritten aus der akuten Bedrohungslage in den Raum stellen. Denn genau darüber müssen wir als Gesellschaft miteinander ins Gespräch kommen.
Gibt es Hoffnung?
Kann diese Veranstaltung Hoffnung auf eine Zukunft vermitteln? Ja – aber diese Zukunft muss eine andere sein als unsere Gegenwart. Wie wir uns diese Zukunft erkämpfen können – darauf will dieses Veranstaltungsprojekt hinarbeiten und alle Menschen guten Willens einladen, daran mitzuwirken.
Termine
- 13.10.2026, 19:00 Uhr: Hamm, FUgE, Oststraße 12
- 25.10.2026, 16:30 Uhr: Albersloh, SozialZentrum
Terminanfragen an: juergen.bluemer(at)gmx.net
